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Mastersrekord ohne Anerkennungschancen

Maike Grösch 2017 in Berlin.
Maike Grösch 2017 in Berlin.

Autor: Mirko Seifert

 

In Hamburg findet zurzeit der Wettkampf „Nord Test“ statt. Diese Veranstaltung ist keine spezielle Masters-Veranstaltung. Jeder kann mitschwimmen, eine getrennte Wertung Jugend/Masters erfolgt nicht. Eine Rekordanerkennung für Masters bleibt damit Maike Grösch verwehrt.

 

Über 1500 m Freistil schwamm sie in 18:46,29 Min. unter ihre Bestzeit vom 24.2.2018 – 18:51,00 Min. (AK 30). In Hamburg wurden die 800 m und 1500 m Freistil in Doppelbahnbelegung geschwommen und mit Handzeit gestoppt. Nicht bei Maike: ihr Wettkampf hatte nur 6 Teilnehmer; hier wurde in Einzelbahnbelegung geschwommen und elektronisch die Zeit gemessen.

 

In 2018 haben wir damit Rekorde, die einige Besonderheiten haben:
Maike Grösch, 1500 F: keine Anerkennung auf Grund der nicht vorhandenen Masters-Wertung;
Link: siehe auch Artikel vom 26.2.2018 „Nominierungszeiten auch mit Handzeit möglich; erster Rekord in Berlin für 2018“

 

Anna Maria Börstler, 50 R: die erst 12-jährige schwimmt in Halle/Saale neuen Altersklassenrekord in 30,39 Sek. Doch der Lauf ist kein gewöhnlicher Vor- oder Endlauf, sondern ein „Superlauf“, in dem andere Schwimmer auch Brust und Freistil schwammen. Der Rekord wurde anerkannt.
Link: siehe auch Artikel vom 1.4.2018 „A. M. Börstler schwimmt zweiten Altersklassenrekord in 2018“

 

Elena Krawzow (IPC), 200 B, SK 12, 2:48,11 Min., 17.3.2018, Berlin, Wasra Cup: Deutscher Rekord. Die Durchsage des Sprechers sprach aber noch vom Weltrekord. Beim Durchsehen der IPC Listen mit Stand vom 7.4.2018 steht hier aber in Class S12 in 2:51,72 Min. vom 17.4.2015 noch eine langsamere Zeit in den Listen. Es ist möglich, dass der Rekord noch nicht anerkannt wurde.
Link: siehe auch Artikel vom 19.3.2018 „Wasra-Cup 16. – 18.3.2018, Berlin“